Komfortzone verlassen

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Komfortzone verlassen

Wir alle kennen und lieben sie: unsere Komfortzone. Dabei stehen gerade unsere gewohnten Rahmen und Routinen unserem Entwicklungsprozess im Weg. Wenn wir nie Veränderungen vornehmen, bleiben wir auf der gleichen Stelle unseres Lebens stehen, vergessen zu leben und neue Glücksmomente zu sammeln.

Deine Komfortzone wiegt dich in Geborgenheit. Kommt dir das bekannt vor? Du kennst jeden Ablauf, jede Routine und jedes Thema in- und auswendig, sodass du sie im Schlaf abarbeiten könntest? Nichts anderes, als der Kontrollverlust, würde dich dabei aus deiner Ruhe bringen. Du gehst kein Risiko ein und erlebst nur selten Überraschungen?

Erkennst du dich wieder, bist du auf dem besten Weg, um dich selbst von deinem eigenen Leben auszuschließen. Das ist jetzt natürlich dramatisch ausgedrückt. Ganz so drastisch ist es dann doch nicht, zumindest, wenn du die Komfortzone aus einem anderen Blickwinkel betrachtest.

 

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Wir müssen unsere Komfortzone nicht verlassen, um Lebensziele zu verwirklichen. Wir müssen sie erweitern.

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Die Komfortzone – wie du sie sehen solltest

Nach deinem ursprünglichen Verständnis ist die Komfortzone dein Handlungs- und Lebensbereich, in dem du dich wohl und sicher fühlst. Das soll deine Komfortzone auch weiterhin bleiben, jedoch gilt es ihre Grenze, die sich aus Mut, Anstrengung oder Überwindung ausdrückt, zu überschreiten und zu vergrößern. Du wunderst dich jetzt vermutlich, aber du liest richtig.

Was hält dich in deiner Komfortzone?

  • Die Bequemlichkeit: Die Komfortzone ist ein sicherer und komfortabler Ort, daher auch der Name. Hier musst du dich nicht anstrengen oder dich mit Neuem auseinandersetzen.
  • Die Angst: Auch sie hält dich in der Komfortzone, und zwar gleich dreifach. Die Angst vor dem Versagen, vor der Anstrengung sowie vor Zurückweisung machen es uns sehr schwer, Risiken einzugehen. Sie halten uns davon ab, neuen Zielen, Bedürfnissen sowie Träumen nachzugehen. Oftmals entwickeln wir noch nicht einmal welche.

Die Erweiterung der Komfortzone

Was viele gar nicht wissen, ist, dass wir unsere Komfortzone gar nicht verlassen müssen, um neue Lebensziele zu verwirklichen. Viel wichtiger ist es, seine Komfortzone zu erweitern. Das klingt banal, ist aber eine reine Vorsichtsmaßnahme für jeden von uns.

Du kannst deine „alte“ Komfortzone jederzeit als Rückzugsort nutzen, um Kraft und Energie zu tanken. Das eigentliche Ziel der persönlichen Weiterentwicklung solltest du dabei aber nie aus den Augen verlieren.

Neue Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse gilt es zu sammeln. So kannst du neue Routinen entwickeln, die dann einen weiteren Teil deiner Komfortzone ausmachen werden. Zudem lernst du mit Herausforderungen umzugehen, was wiederum deine Persönlichkeit enorm stärken wird.

Deine Komfortzone verlassen

Das Gute vorweg: Deine Komfortzone kannst du jederzeit verlassen und erweitern. Um nachvollziehen zu können, warum eine Erweiterung sinnvoll ist und wieso Rückschläge dazugehören, solltest du zunächst verstehen, wie die Komfortzone aufgebaut ist.

Das 3-Zonen-Modell der Komfortzone

Das Modell beschreibt die Erweiterung der Komfortzone in angrenzende Bereiche, die dir Entwicklungspotenzial bieten.

1. Die Komfortzone charakterisiert den Bereich, in dem du dich gut auskennst und wo wenig Überraschungen auf dich warten. In dieser Zone kannst du leicht agieren, da alles in gewohnten Bahnen abläuft.

2. Wenn du über den Tellerrand deiner persönlichen Wohlfühlzone blickst, gelangst du in die Wachstumszone, welche auch als Lern- oder Risikozone bezeichnet werden kann. Durch die Herausforderungen und Neuheiten, denen du dich hier stellen musst, löst sich automatisch Stress aus.

3. Dieser Stress lässt er viele Menschen zunächst erschrecken und direkt in die Panikzone verfallen. Dennoch ist der Stress positiv zu bewerten, weil er signalisiert: Ich bewege mich außerhalb meiner Komfortzone.

Nicht zu viel auf einmal

In der Panikzone würdest du nach deinen ursprünglichen Routinen greifen und dich deinen Ängsten vollständig hingeben. Überforderung macht sich breit, da für dich in dieser Zone alles unbekannt und fremd erscheint. Stress und Panik sind auf Dauer natürlich nicht gewollt. Du solltest dich daher immer nur in zwei Zonen aufhalten: der Komfortzone zur Regeneration und der Wachstumszone zum persönlichen Wachstum.

Um dein persönliches Wachstum zu fördern, beginne mit kleinen Schritten. Wenn du klein anfängst, merkst du, dass die Unsicherheit und dein Unbehagen unbegründet sind.

Da die Komfortzone eng mit deinen Gewohnheiten und routinierten Verhaltensmustern verknüpft ist, ist diese schrittweise Änderung ideal, um deine Muster zu durchbrechen und durch bessere zu ersetzen. Lies hier, wie du deinen inneren Schweinehund überwindest.

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