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Motivation tanken

Den inneren Schweinehund bekämpfen

Wer kennt ihn nicht, den gemeinen inneren Schweinehund, der uns von vielen Dingen abhält, die wir eigentlich erledigen müssten oder wollten? Sätze wie: „Ab Montag gehe ich regelmäßig joggen“ oder „Ab morgen starte ich die Diät“.  So oder so ähnlich klingt es, wenn wir uns Dinge vornehmen, uns aber nicht überwinden können, diese auch wirklich anzugehen. 

Den inneren Schweinehund machen wir dann ganz selbstverständlich dafür verantwortlich, dass etwas nicht funktioniert hat. Doch was ist der innere Schweinehund überhaupt, wie werden wir unseren tierischen Freund wieder los und ist er wirklich Schuld an unserer Prokrastination? In diesem Artikel erfährst du es. 

Was bedeutet „innerer Schweinehund“?

Der Begriff „innerer Schweinehund“ wird häufig als Synonym für fehlende Selbstdisziplin, eine geringe Willenskraft sowie für mangelnde Selbstbeherrschung verwendet. Er macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn du keine Lust aufbringen kannst, unangenehme Aufgaben zu erledigen. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Unrealistische Vorsätze, demotivierende Gedanken oder einfach die Tatsache, dass du Ziele als Aufgaben bezeichnest. Eine kleine Umformulierung reicht manchmal schon aus, um dich zu motivieren, deine Zielsetzung zu erreichen.

Im Grunde genommen hindert dich dein innerer Schweinehund daran, dich zu verändern und weiterzuentwickeln. Er bremst schlicht und ergreifend deinen Wachstumsprozess aus. Oder verwendest du den inneren Schweinehund nur als Ausrede für deine Bequemlichkeit?

 

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Wo sitzt der innere Schweinehund im Gehirn?

Der sogenannte innere Schweinehund sitzt im limbischen System des Gehirns. Das limbische System ist die Machtzentrale für unsere Gefühle, unser Handeln und unser Denken. Diese Machtzentrale sucht nicht nach einem Erfolg, sie sucht nach der Befriedigung eines Bedürfnisses. Erleben wir ein befriedigendes Ereignis, wird diese Befriedigung als Bild abgespeichert, welches zur Etablierung einer Gewohnheit  führt. Nun weiß unser innerer Schweinehund, dass wir schneller zu einer Belohnung gelangen, wenn wir einfach in unserer Komfortzone bleiben. Drehe den Spieß um, indem du dich derselben Strategie bedienst! Stelle dir vor, wie befriedigend das Gefühl sein wird, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wie fühlt es sich an, ausreichend für eine Klausur gelernt zu haben, Erfolge im Training zu bemerken oder wichtige Aufgaben im Job fertigzustellen? Diese Belohnungen sind deutlich befriedigender als das Glücksgefühl, den Abend auf der Couch verbringen zu können, oder?

Ist der leichteste Weg immer der beste?

Der innere Schweinehund schlägt dir den vermeintlich einfacheren Weg ohne große Anstrengung vor. Du lehnst dich bequem zurück und bleibst in deinen Routinen gefangen. Routinen sind jedoch nur dann sinnvoll, wo du sie auch wirklich beibehalten möchtest. Willst du dein Leben in gewissen Punkten verändern, können festgefahrene Routinen der Auslöser sein, dass sich dein innerer Schweinehund bemerkbar macht. Überlege dir, was du erreichen möchtest und welche Zielsetzungen Priorität haben. Ein Vision Board kann helfen, motiviert an deinen Zielen dranzubleiben. Auch an den Tagen, an denen dein innerer Schweinehund sehr präsent ist.

Ursprung der Begrifflichkeit

Der Begriff „Schweinehund“ kommt aus der Jagdsprache und stammt aus der Mittelalterzeit. Zur Wildschweinjagd wurden Hunde – damals als Schweinehunde oder Sauhunde bezeichnet – eingesetzt, um Wildschweine zu hetzten. So konnten Jäger die ermüdeten Tiere festsetzen.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Begriff dann als Schimpfwort eingesetzt. Menschen, die als Schweinehund bezeichnet wurden, charakterisierte eine niedrige Motivation sowie ein bissiges Verhalten.

In der heutigen Zeit wird der Begriff um das Innere eines Menschen ergänzt und häufig in Bezug auf Sport oder Ernährung verwendet. Gemeint ist dann, dass Faulheit und mangelnde Disziplin die Überhand gewinnen und du dich nicht mehr aufraffen kannst, Neues zu entdecken.

Sechs Tipps gegen den inneren Schweinehund

Um deinen inneren Schweinehund zu überwinden und letztlich besiegen zu können, musst du Willensstärke beweisen und deine Gewohnheiten ändern. Erst dann hast du die Möglichkeit, deine Komfortzone zu erweitern und dein persönliches Wachstum zu fördern. Ein Tipp vorweg: Such dir Gleichgesinnte, die ein ähnliches Ziel verfolgen. So könnt ihr euch gegenseitig motivieren.

1. Motivation

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2. „Ran an den Speck!“

„Dafür habe ich auch später noch Zeit!“ Kommt dir bekannt vor? Schluss damit! Verbann die Aufschieberitis aus deinem Kopf und beginne Dinge sofort, anstatt sie auf irgendwann einmal zu verschieben.

3. Feste Ziele

Mach dir einen konkreten Plan mit fest definierten Zielen. So entwickelst du eine neue Routine. Ist die erst einmal etabliert, wird sich dein innerer Schweinehund immer mehr zurückziehen.

4. Nicht schummeln

Vermeide Ausreden: Informiere Freunde und Familie über dein Vorhaben und sage ihnen, dass sie dich ermahnen sollen, wenn du wieder nach Ausreden suchst. Durch diesen einfachen Trick stößt dein innerer Schweinehund auf mehr Widerstand.

5. Sei gut zu dir

Belohne dich, wenn du deinen inneren Schweinehund besiegt hast. Sieh positiv auf das Erreichte, auch wenn es nur Teiletappen sind.

5. Verkrafte Rückschläge

Sieh Rückschläge als Chance, Fehler bereinigen zu können. Die Kunst zu scheitern kannst du trainieren! Sicher wirst du am Anfang immer wieder in alte Muster verfallen. Reibe dich daran nicht auf, sondern starte jeden Tag neu. Das Aufbrechen alter Gewohnheiten und Denkmuster braucht seine Zeit und zwar im Schnitt 66 Tage!

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