Smartphone-Detox

So gelingt es dir!

Offline durch den Alltag

Smartphone-Detox: Mach mal handyfrei!

Das Handy ist in unserem Leben allgegenwärtig und das hat nicht immer positive Effekte: Viele Menschen haben Probleme beim Einschlafen und kommen kaum zur Nachtruhe, weil sie sich zu intensiv mit ihrem Smartphone beschäftigen. Davon sind vor allem junge Nutzer betroffen.

Studie zur Smartphone-Nutzung in Deutschland

Hand aufs Herz: Wenn wir ehrlich sind, wissen wir selbst, dass wir viel zu oft am Handy hängen und uns in sozialen Netzwerken und Co. dauerberieseln lassen. Und wir sind uns dessen bewusst, dass das nicht immer gut für uns ist. Die negativen Effekte belegt auch eine aktuelle Studie zur Smartphone-Nutzung, die im Auftrag des Handy-Herstellers OnePlus durchgeführt wurde.

Demnach hat mindestens jeder vierte Erwachsene Schlafprobleme, die wahrscheinlich auf das Smartphone zurückzuführen sind. Der Grund: Das blaue Licht der Bildschirme vermittelt deinen Augen den Eindruck von Tageslicht und verhindert damit die Herstellung des Schlafhormons Melatonin. Und trotzdem ist das Schlafzimmer der zweithäufigste Ort, an dem Erwachsene ihr Handy nutzen. Betroffen sind vor allem Millennials – also die Generation, die zwischen den frühen 1980er und den späten 1990er Jahren geboren wurde. So berichten 50 Prozent der Millennials von Schlaflosigkeit, weil sie zu viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen.

Wenn du abends nicht auf Social Media und Co. verzichten möchtest, solltest du möglichst Geräte nutzen, die das blaue Licht minimieren. Viele Smartphone-Hersteller berücksichtigen dies bei ihren neueren Modellen und bieten dir einen speziellen Nachtmodus, bei dem das blaue Licht reduziert wird. So ist es für deine Augen weniger anstrengend, wenn du am Abend dein Handy nutzt.

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Schränke deine Nutzungszeit ein und gehe handyfrei durch den Alltag.

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Hilfreiche Tipps zum Smartphone-Detox

Wenn die Handy-Nutzung außer Kontrolle gerät, ist es Zeit, über eine Entgiftung nachzudenken. Richtig gehört, Detox-Kuren gibt es auch für unser geliebtes Smartphone. Schon mit einigen grundlegenden Tipps und Maßnahmen kannst du daran arbeiten, deine Nutzungszeit einzuschränken. Du wirst merken, dass sich dies in vielen Punkten positiv auf dein Leben auswirkt. Auch Schlafproblemen kannst du damit effektiv den Garaus machen.

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung

Setze dich ehrlich damit auseinander, wie deine individuelle Situation aussieht. Wie viele Stunden täglich nutzt du dein Smartphone? Bist du ständig online und bestens vernetzt? Features wie die Bildschirmzeit (iOS) bzw. Digitales Wohlbefinden (Android) geben dir Aufschluss darüber, wie lange du welche Anwendungen auf dem Handy nutzt.

Beobachte deine typische Smartphone-Nutzung an einem bestimmten Tag und sieh dir am Abend die Bildschirmzeit an. Du wirst überrascht sein, wie viel Zeit hier zusammenkommt.

Wenn du selbst den Eindruck hast, dass dein Handy viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt, ist ein Smartphone-Detox die beste Lösung.

Nutze Alternativen zum Smartphone

Heutzutage nutzen wir für alles Mögliche unser Handy, während Notebooks, Laptops und Co. kaum noch zum Einsatz kommen. Der Grund: Smartphones sind bequem und sparen Zeit, wenn du mal eben etwas googeln oder eine E-Mail versenden möchtest. Jetzt wird es Zeit, das zu ändern. Lösche beispielsweise Social-Media-Apps von deinem Smartphone, und nutze sie ab sofort nur noch auf dem Laptop. Das Einschalten, Hochfahren und Öffnen des Internet-Browsers kann einige Minuten dauern und schreckt allein deswegen von der Nutzung ab.

Alternativen zu Wecker, Kalender und Co.

Mache dir bewusst, dass es zahlreiche Alternativen zum Smartphone gibt. Du möchtest morgens geweckt werden? Dann beschaffe dir einen klassischen Wecker. Du hast neue Termine, die in deinen Kalender sollen? Dann führe einen analogen Kalender und trage hier deine Termine ein. Du hast Lust, mal wieder ein Buch oder einen Magazinartikel zu lesen? Dann lies nicht auf dem Handy, sondern in gedruckten Medien.

Smartphone-Etikette: So benimmst du dich in Gesellschaft

Wenn du in Gesellschaft mit Freunden, Familie und Bekannten bist, gilt: Sei achtsam, lebe im Moment und konzentriere dich vollkommen auf die Personen, mit denen du unterwegs bist. Führe dir vor Augen, dass die Menschen in deiner Gegenwart viel wichtiger sind als der Blick aufs Smartphone. In den meisten Fällen kann das auch bis später warten.

Das belegt auch eine Studie zu Smartphone-Nutzung und der Wirkung auf Kinder, vor allem Kleinkinder. Die direkte Ansprache ist wichtig für die Entwicklung, für Sprache, aber auch für die emotionale Kompetenz. Mimik und Blickkontakt sind entscheidend, nicht nur für Kinder, um auf den richtigen Gemütszustand zu schließen.

Genau deswegen ist es so wichtig, dass du Personen vor dir bewusst wahrnimmst. Dabei lernst du eine Menge und entwickelst Empathie sowie ein besseres Verständnis für deine Mitmenschen. Wenn du daran arbeitest, wirkt sich das langfristig positiv auf deine sozialen Kompetenzen aus.

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