Selbstwertgefühl

Sich selbst wertschätzen

von | Dez 16, 2019

Weg von den selbstzweifeln

Selbstwertgefühl steigern: So gelingt es dir

Ein positives Selbstwertgefühl ist im Berufsleben die wichtigste Voraussetzung für zufriedenes und erfülltes Arbeiten. Nur wenn du dich selbst wertschätzt, bist du in der Lage, deine Erfolge zu würdigen und in deine Fähigkeiten zu vertrauen. Wie du dein Selbstwertgefühl gezielt stärkst, erklären wir dir in diesem Artikel.

Was ist das Selbstwertgefühl?

Während das Selbstbewusstsein aussagt, dass du dir deiner selbst bewusst bist, geht das Selbstwertgefühl noch einen Schritt weiter: Es beschreibt im Wesentlichen, was du von dir denkst und für wie wertvoll du dich hältst. Gemeint ist also der subjektive Wert, den du dir selbst zuschreibst – der sogenannte Selbstwert.

Das Selbstwertgefühl hängt eng mit dem Selbstbewusstsein und dem Selbstvertrauen zusammen. Alle drei Aspekte stehen in Wechselwirkung miteinander und beeinflussen sich gegenseitig. Das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen bilden die Basis für die Beurteilung deines Selbstwerts. Wiederum kann sich dein Selbstwertgefühl auch dahingehend auswirken, wie sehr du in dich und deine Fähigkeiten vertraust.

Das Selbstwertgefühl beschreibt, was du von dir denkst und für wie wertvoll du dich hältst.

Wie wirkt das Selbstwertgefühl?

Die Art und Weise, wie du über dich selbst denkst, wirkt sich maßgeblich darauf aus, wie du dein Leben handhabst. Es beeinflusst, wie erfolgreich du im Job bist, wie zufrieden du deine Beziehungen und Freundschaften führst und wie du mit Herausforderungen umgehst.

Menschen mit einem positiven Selbstwertgefühl haben viel Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten. Sie denken, sie könnten alles schaffen und ihr Umfeld in jeder Hinsicht beeinflussen. Dieser Glaube verleiht ihnen die nötige Kraft, Schwierigkeiten und Hürden problemlos zu überwinden. Ist das Selbstwertgefühl zu hoch, laufen Menschen jedoch Gefahr, sich zu überschätzen – das wiederum kann auf andere schnell selbstverliebt wirken.

Menschen mit einem negativen Selbstwertgefühl (bzw. Minderwertigkeitsgefühlen) werden geradezu von ihren Selbstzweifeln zerfressen und halten sich immer wieder ihre Schwächen und Fehler vor. Sie halten sich für wertlos und vertrauen nicht in ihre Fähigkeiten und Talente. Außerdem haben sie das Gefühl, dass sie von anderen Menschen nicht gebraucht werden und dass sie niemanden mit ihrer Anwesenheit bereichern.

Die Folgen eines geringen Selbstwerts

Wer ein negatives Selbstwertgefühl hat, ist oftmals in einem Teufelskreis negativer Gedanken und Gefühle gefangen. Stress, Druck und Ängste stehen regelmäßig auf der Tagesordnung. Vielleicht kennst du das selbst: Du stehst nicht gern im Mittelpunkt und vermeidest neue und ungewohnte Situationen. Lieber bleibst du innerhalb deiner Komfortzone – in deinem gewohnten Umfeld.

Das bedeutet aber auch, dass du insgesamt unter deinen Möglichkeiten bleibst, sowohl privat als auch in deinem Arbeitsalltag. Es fällt dir schwerer, dich Herausforderungen im Job zu stellen und diese zu bewältigen.

Typische Gedanken bei Minderwertigkeitsgefühlen

  • Keiner mag mich.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich habe das nicht verdient.
  • Es ist mir wichtig, was andere über mich denken.
  • Ich schaffe das sowieso nicht.
  • Ich tauge nichts.

Unsere Tipps, um ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass du glücklich und ohne Unsicherheiten durch das Leben gehst. Wenn du dich selbst wertschätzt, macht dich das in jeder Hinsicht stärker – und das werden auch die Menschen um dich herum schnell merken.

1. Konzentriere dich auf deine Stärken

Anstatt dich an dem aufzuhalten, was du nicht gut kannst, konzentriere dich auf die Dinge, die du gut kannst und von denen du überzeugt bist. Sei stolz auf deine Fähigkeiten und Talente, denn sie bringen dich weiter und machen dich als Person einzigartig. Vertraue auf dein Können und du wirst merken, dass deine Kollegen das auch tun.

2. Lerne, über dich selbst zu lachen

Es ist völlig in Ordnung, wenn du einen Fehler machst und dir etwas Peinliches passiert. Jeder Mensch macht Fehler, schließlich ist niemand perfekt. Schäme dich nicht, wenn du ungeschickt bist, und versuche das Ganze mit Humor zu nehmen. Lache einfach mal über dich selbst und scherze über dein Missgeschick – du wirst sofort sehen, dass dir die Situation weniger unangenehm ist.

3. Übernimm mehr Verantwortung

Springe über deinen Schatten und stelle dich im Berufsalltag neuen Herausforderungen. Übernimm zunächst Verantwortung für kleinere Aufgaben, um dir zu beweisen, dass du deinen Fähigkeiten vertrauen kannst. Erfolgserlebnisse werden dir helfen, dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen zu stärken. Nach und nach kannst du größere Aufgaben übernehmen und dich schrittweise an Unbekanntes herantasten.

4. Sei du selbst

Damit andere Leute dich akzeptieren, musst du dich zunächst selbst akzeptieren. Deswegen sei einfach du selbst und definiere dich nicht über deine Kollegen oder Mitmenschen. Gib dich einfach so, wie du bist – mit allen Ecken und Kanten, deinem eigenen Charakter und deiner eigenen Meinung. Niemand erwartet von dir, dass du ständig anderen Personen zustimmst. Lerne, für dich selbst einzustehen und dich unverfälscht zu präsentieren.

5. Versuche nicht, perfekt zu sein

Lerne, deine Perfektion abzulegen, setze dir stattdessen kleine Ziele. Wenn du immer perfekt sein möchtest, setzt dich das noch mehr unter Druck – und genau das gilt es zu vermeiden. Niemand verlangt von dir, dass du perfekt bist oder auf Anhieb alles richtig machst.

Freya
denkt gern viel nach | mag Tiere und die Natur | sieht in allem das Gute
Schreib uns: info@powerful-me.de

 

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