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Motivationskick

Unsere Tipps für mehr Motivation 

Motivation ist der Motor für deinen persönlichen Fortschritt. Fehlt uns der „Drive“, können wir unser Leben nicht aktiv gestalten. Dinge, die wir tun müssen bleiben genau so liegen, wie solche, die wir gern tun möchten. Aber was tun, wenn sich die Motivation einfach nicht einstellen will?

Verlass dich nicht auf äußere Motivationskicks, denn damit steht deine Motivation auf wackligen Beinen. Die Kraft zum „Aufraffen“ liegt in dir selbst. Werde dein eigener Motivationscoach. Mit unseren Tipps lernst du, dich leichter aufzuraffen und Dinge anzugehen.

Was heißt Motivation?

Motivation ist der Sammelbegriff für alle Fakten, Gründe und Einflüsse, die dich oder andere dazu bringen, eine bestimmte Handlung oder Tätigkeit auszuführen. Man unterscheidet zwischen zwei Arten der Motivation. Jede bringt ganz bestimmte Bedingungen mit sich und wird auch durch unterschiedliche Impulse hervorgerufen oder begünstigt.

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Werde dein eigener Motivationscoach und lerne, wie du dein Leben motiviert gestaltest.

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Arten von Motivation: intrinsisch und extrinsisch

Motivation lässt sich in zwei Arten aufteilen, einmal die intrinsische (von innen kommende) und die extrinsische (von außen kommende).

In den Bereich der extrinsischen Motivation fallen zum Beispiel Anreize wie Geld oder andere materielle Belohnungen. Auch potenzielles Lob und Anerkennung von unseren Mitmenschen ist eine extrinsische Motivation.

So werden wir zwar motiviert etwas zu tun, vermeiden dabei aber oft nur negative Konsequenzen. Bei der extrinsischen Motivation haben wir ein Problem, wenn das, was uns motiviert plötzlich nicht mehr da wäre. Ohne Geld können wir unseren Lebensstandard nicht halten und ohne soziale Anerkennung fühlen wir uns schnell einsam und wertlos.

Auf der anderen Seite gibt es noch die intrinsische Motivation. Diese basiert auf deinen Werten und Zielen oder liegt darin begründet, dass die Tätigkeit an sich dir einfach Spaß macht. Im Kern der intrinsischen Motivation steht deine Vision davon, wer du bist und wer du sein willst. Was du tust hilft dir dabei, deine Ziele zu erreichen und wahrscheinlich macht es dir sogar Spaß. Natürlich bist du dann motiviert.

Die drei Aspekte der Motivation

Autonomie

Du kennst es sicher, sobald dir jemand sagt, du sollst etwas tun, willst du nicht mehr, auch wenn du es vielleicht sogar vorhattest. Der Grund dafür ist, dass Autonomie eine wichtige Rolle in unserer Motivation spielt.

Wenn wir das Gefühl haben, nicht frei in unseren Entscheidungen zu sein oder nicht selbstbestimmt zu handeln, dann sind wir weniger motiviert etwas zu tun.

Meisterschaft

Wir sind eher motiviert, uns mit Dingen und Tätigkeiten zu beschäftigen, in denen wir eine gewisse Expertise habe. Uns an Dinge zu wagen, die wir gut können, fällt uns viel leichter, als uns aus unserer Komfortzone zu wagen und etwas Neues zu lernen. Wenn wir dann aber die ersten Erfolge sehen, sind wir plötzlich viel motivierter, am Ball zu bleiben.

Zweck

Wenn wir das Gefühl haben, dass das, was wir tun, unsere Bestimmung ist, sind wir deutlich motivierter. Ebenso fühlen wir uns eher geneigt etwas zu tun, wenn anderen ohne uns etwas fehlen würde. Wenn das Büro ohne dich im Chaos versinken würde, fühlst du dich sicher motivierter zur Arbeit zu gehen. Im Kern des ganzen steht dabei das „Warum?“. Eine feste Überzeugung ist eine unendliche Quelle an Motivation.

Sechs Tipps zur Motivation

1. Was demotiviert dich?

Identifiziere das, was dich demotiviert. Ist es etwas, woran du arbeiten kannst? Sind es bestimmte Umstände, die dich ausbremsen? Manchmal liegt es auch am Tagesplan. Sich abends noch aufzuraffen, um eine Fortbildung anzugehen fällt dir vielleicht schwerer, als morgens vor der Arbeit eine Stunde zu investieren.

Das hat viel mit Routinen zu tun. Passe vorhandene Routinen deinen Zielen an, um deiner Motivation auf die Sprünge zu helfen.

2. Was motiviert dich?

Finde heraus, was dich motiviert. Ist deine Motivation intrinsisch oder extrinsisch? Male dir aus, wie es sein wird, wenn du deine Aufgabe erledigt hast und wie gut du dich danach fühlen wirst. Schaffe dir ein starkes emotionales Referenzbild, das heißt, eine ganz genaue Vorstellung davon, wie es sich anfühlen wird, wenn du dein Ziel erreicht hast.

3. Was willst du erreichen?

Frage dich, was du erreichen willst. Sind es persönliche Ziele oder etwas, das du tun solltest oder musst? Werde dir über Lebenssinn und Lebensziele bewusst. Wenn du weißt, auf welches Ziel du hinarbeitest, spornt dich das an. Ein Vision Board hilft, deine Ziele zu visualisieren.

 

 4. Nicht zu viel auf einmal

Die ganze Wohnung zu putzen klingt nach viel Arbeit, aber wenn du Zimmer für Zimmer vorgehst, ist das alles auf einmal nur noch halb so wild. Teile große Aufgaben also in kleinere Aufgaben auf und du hast sie schneller erledigt als du denkst. Auch berufliche Ziele lassen sich in kleinere Etappen aufteilen. Am besten notierst du die einzelnen Etappen und notierst zu jeder, welche Einzelschritt dafür nötig sind, um die Etappe zu schaffen. So scheint dir das große Ziel nicht zu weit weg und unerreichbar, denn du hast auch auf dem Weg dorthin schon Erfolgserlebnisse.

5. Schaffe neue Routinen

Sobald eine Tätigkeit zur Gewohnheit wird, führen wir sie fast automatisch aus, ohne uns dafür motivieren zu müssen. Sorge also dafür, dass Tätigkeiten wie regelmäßiger Sport zur Gewohnheit werden, damit du nicht jedes Mal aufs Neue gegen deinen inneren Schweinehund ankämpfen musst.

6. Belohne dich

Manche ungeliebte Aufgabe erledigst du schneller, wenn du dich danach belohnst. Wichtig ist nur, dass die Belohnung auch wirklich umsetzbar ist. Das ist vor allem für Tätigkeiten interessant, bei denen du extrinsisch motiviert bist. Bist du intrinsisch motiviert, spielt der Belohnungsaspekt keine entscheidende Rolle, da die Tätigkeit als solche dich schon motiviert und dir Erfolgserlebnisse beschert.

Aller Anfang ist schwer?

Zugegeben, der Startschub ist das Schwierigste. Wenn du aber das Gefühl hast, dass du dich auch zu Tätigkeiten nicht aufraffen kannst, die dir sonst Freude bereitet haben und du dich schlapp und lustlos fühlst, kann unter Umständen auch eine Depression oder eine depressive Verstimmung dahinterstecken. Das solltest du auf jeden Fall beim Arzt abklären lassen. Vielleicht musst du auch deine Ernährung überdenken oder deinen Tagesrhythmus verändern, um wieder mehr Power zu haben.

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