Yoga für Kinder

Für mehr Achtsamkeit und Selbstsicherheit

von | 04.03.2020

Auf großer Entdeckungsreise

Kinderyoga

Nicht selten erkennen wir eine Konzentrationsschwäche, Haltungsprobleme oder eine nervliche Belastung bei unseren Kindern. Diese Probleme lassen sich durch Kinderyoga minimieren und vermeiden. Yoga unterstützt Kinder in ihrer Entwicklung. Was hinter dem Konzept Yoga für Kinder steckt erfährst du im folgenden Artikel.. 

Yoga für Kinder verfolgt dasselbe Ziel wie das Erwachsenenyoga. Eine Kombination aus Meditations-, Körper- und Atemübungen schafft eine Balance zwischen Körper und Geist. Diese Balance stärkt das Bewusstsein für das Körpergefühl und schafft eine bessere Körperhaltung. Nebenbei stärkt sie auch die Achtsamkeit und Konzentration.

Kinderyoga – was steckt dahinter?

Ähnlich, wie du es aus deinen Yogaübungen kennst, wechseln sich beruhigende und aktivierende Übungen ab. Ein Mindestalter gibt es beim Kinderyoga nicht, die Einheiten werden auf das Alter angepasst. Yoga für Kinder wird mittlerweile von zahlreichen Yoga-Studios angeboten. Das fehlende Wettbewerbsdenken schafft eine harmonische Atmosphäre für Kinder unterschiedlichen Charakters. Jedes Kind hat sein eigenes Niveau – ganz ohne Druck.

Unterschieden wird beim Kinderyoga zwischen dem „normalen“ Yoga (Asanas, Atemübungen, Schlussentspannung), angepasst an die Bedürfnisse der Kinder, und dem Kinderyoga, das spielerische Elemente (Fantasiereisen, Spiele, Musik, Toben) enthält.

Yoga für Kinder und Erwachsene

Damit du eine bessere Vorstellung davon bekommst, wie eine Kinderyogastunde gestaltet ist, haben wir für dich die Unterschiede zwischen Kinder- und Erwachsenenyoga zusammengefasst. 

Welche Unterschiede gibt es?

  • Länge der Übungen: Die An- und Entspannungsphasen wechseln sich beim Kinderyoga schneller und häufiger ab. Die Anfangs- und Schlussentspannung, die Atemübungen und die Asanas sind kürzer.
  • Planung: Die genaue Planung des Ablaufes ist beim Kinderyoga nicht möglich. Während der Yogastunde muss der Lehrende auf die wechselnden Bedürfnisse der Kinder eingehen, um jedem Kind eine Beteiligung zu ermöglichen.
  • Anleitungen: Die Anleitungen eines Kinderyogalehrers sind präziser. Die Stimme ist ruhig, aber intensiv.
  • Asanas: Es fällt Kindern leichter, sich mithilfe einer passenden Geschichte auf eine Asana einzulassen. Diese werden kürzer gehalten.
  • Augen: Die Augen bleiben beim Kinderyoga offen. Bei der Schlussentspannung sollten die Kinder die Augen aber schließen, um die Ablenkungsquellen zu verringern.
  • Lob: Beim Kinderyoga sollte kein Wert auf die korrekte Ausführung der einzelnen Übungen gelegt werden. Gelobt wird das Mitmachen – das steigert die Motivation.
  • Tiefenentspannung: Die Kinder lassen sich am besten auf eine Tiefenentspannung ein, wenn diese von einer Fantasiereise begleitet wird.

TIPP: Lass deine Kinder an einer Probestunde teilnehmen, um herauszufinden, ob sie Spaß an Yoga haben.

Wie das Kinderyoga dein Kind stärkt

Kindergarten, Schule, Sportverein: Überall sind unsere Kinder vielen Reizen ausgesetzt. Yoga kann ein gutes Ventil sein, um mal „runterzukommen“ und deinem Kind eine Alternative aufzuzeigen, wie es zu sich findet. Früh geübt, können Kinder diese Technik immer wieder anwenden. Kinderyoga sorgt nicht nur für Achtsamkeit und ist eine Form der Meditation:

Kinderyoga hat viele positive Effekte:

  • Abbau von Angst und Aggressionen
  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Hilfe bei Schulangst, Depressionen, Essstörungen, ADS/ADHS, Traumata
  • Verbesserung des sozialen Miteinanders und der Empathie
  • Erleichterung des Alltages
  • Steigerung des Selbstbewusstseins
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Unruhigeren Kindern verhilft es zur Ruhe
  • Ruhigeren Kindern verhilft es zu mehr Selbstvertrauen– und bewusstsein
  • Kompensation der Reizüberflutung

Wo sollte dein Kind Kinderyoga praktizieren?

Viele Yogastudios nehmen das Kinderyoga in ihren Kursplan auf. Mittlerweile gibt es Studios, die ihre Kurse auf das Yoga für Kinder spezialisiert haben. Wenn dein Kind Spaß am Yoga hat, probier doch beides aus:  das Home-Yoga und das Kinderyoga im Studio. Vielleicht möchtest du das Kinderyoga auch im Sportverein oder der Schule deiner Kinder im Rahmen einer AG oder Mottowoche vorschlagen.

Den Eltern bleibt natürlich auch die Option, ohne Kinderyogalehrer oder professionelle Yogastunde gemeinsam Kinderyoga zu praktizieren. Dieses gemeinsame Erlebnis stärkt den Bund zwischen Eltern und Kind. Gerade in jungen Jahren lohnt es sich, gemeinsam zu Hause zu praktizieren, wenn ihr erstmal schauen wollt, ob euer Kind gefallen an der Yogastunde findet und wie die Wirkung ist.

Alina von powerfulme

Alina
grübelt viel und gern | zieht Inspiration und Energie aus dem Reisen | sieht die Lösung im Austausch
Schreib uns: info@powerful-me.de

 

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