Steigere deine Konzentration

Für mehr Produktivität 

von | Jan 8, 2020

Probleme mit der Konzentration?

Konzentration – warum sie wichtig ist und wie du sie steigern kannst

Du hast dich nach langem Hin und Her endlich aufraffen können, deine Steuer zu machen, sitzt vor deinen Unterlagen und kannst dich einfach nicht konzentrieren. Du bist nervös und kommst nicht recht ins Thema. Und dann, zum Glück, eine Textnachricht! Die musst du jetzt natürlich erst einmal lesen … Von Konzentration und Fokus keine Spur.

Sicherlich kommt dir diese Situation in der oder in ähnlicher Form bekannt vor. Nachdem der innere Schweinehund endlich überwunden ist, scheint es dir schier unmöglich, dich auf eine Sache zu konzentrieren. Bereitwillig lassen wir uns in solchen Situationen von Kleinigkeiten ablenken. Schluss damit! Wir haben für dich Lösungsansätze für dieses Dilemma zusammengefasst. Sie sollen dir helfen, die Störquellen für die konzentrierte Beschäftigung mit einer Sache auszumachen und sie zu beseitigen. Damit du langfristig deine Konzentration steigerst.

Warum lohnt es sich, deine Konzentration zu fördern?

Stressfrei leben

Wenn du deine Konzentration förderst, merkst du, dass dir Aufgaben viel schneller und effektiver von der Hand gehen. Du erledigst Dinge lange Zeit vor der Deadline, To-Dos häufen sich nicht an, du hast einen freien Kopf für die Bearbeitung und musst eine Aufgabe nicht mehrfach bearbeiten – kurz: Du hast viel weniger Stress.

Glück und Stolz

Die Folge von weniger Stress ist ein erhöhtes Glücksgefühl. Du kannst nicht nur deine eingesparte Zeit schön gestalten, sondern verspürst zudem eine Zufriedenheit mit dir selbst, die dich glücklich macht. Klopf dir ruhig mal selbst auf die Schulter – du machst das gut! 

Diese Vorteile erwarten dich, wenn du deine Konzentration steigerst

  • Zeitersparnis durch effizientes Arbeiten: Sobald du deine Konzentrationsfähigkeit verbessert hast, schaffst du es, in einer bestimmten Zeit, deine geplanten Aufgaben zu erledigen. Du lernst, Dinge nicht in die Länge zu ziehen und die Zeit besser zu nutzen.
  • Flow: Längere Arbeitsphasen bescheren dir einen Flow , der nachgewiesenermaßen dein Glücksgefühl steigert.
  • Achtsamkeit: Deine Konzentration geht einher mit deiner Achtsamkeit. Um deine Konzentration zu steigern, lohnt es sich, Methoden der Achtsamkeit zu erlernen.
  • Besseres Verständnis von Körpersignalen: Wenn du deine Konzentration steigerst, schaffst du es, bewusster auf deinen Körper zu hören. Du erkennst, wann du eine Pause brauchst und wann du am produktivsten bist.
  • Selbstzufriedenheit: Sobald du für dich herausgefunden hast, wie du deine Konzentration verbessern kannst, ist die Zufriedenheit ein schöner Nebeneffekt.
  • Gesteigerte Lebensqualität: Du hast mehr Zeit für Dinge, die dir Freude bereiten. Ein gutes Selbstmanagement schafft mehr Lebensqualität.

Tipps für die Konzentrationssteigerung trotz innerer Störquellen

Auf dem Weg zu längeren Konzentrationsphasen gibt es verschiedene Stolpersteine, darunter innere Störquellen. Deine Gedanken schweifen ab und du kannst dich nicht auf die eigentliche Aufgabe fokussieren – einer der häufigsten Gründe für eine Konzentrationsschwäche. Mit unseren Tipps kannst du inneren Störquellen entgegenwirken und deine Konzentration langfristig steigern.

1. Yoga

Beruhigt den Körper und Geist. Außerdem wirkst du Verspannungen vor und bleibst in Bewegung. Ein regelmäßiger Spaziergang hat eine ähnliche Wirkung.

2. Atmung

Um deine Gedanken zu fokussieren, gibt es nichts Besseres als die Meditation. MBSR ist eine bewährte Form der Meditation und wird als Kurs angeboten.

3. Pausen

Wir sind keine Maschinen und sind nach einiger Zeit ausgelaugt. Plane während deiner Arbeitsphase kleine Pausen und Me-Time ein.

4. Biorhythmus

Auch der späte Vogel fängt einen Wurm! Finde für dich heraus, zu welcher Uhrzeit du am produktivsten bist.

5. Perfektionismus

Lass sich nicht entmutigen, wenn deine Arbeit nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hat. Der eigene Perfektionsanspruch an dich löst eine Gedankenspirale aus, die dich vom Wesentlichen ablenkt.

6. Multitasking

Multitasking ist ein Mythos! Fokussiere dich auf eine Sache, um sie für dich optimal zu lösen. Eine Zeitersparnis und die höhere Qualität deiner Arbeit sind dir garantiert.

7. Belohnungen

Belohne dich nach deiner Arbeitsphase mit Dingen oder Tätigkeiten, die dir gut tun.

8. Notizen

Falls dir etwas während deiner Arbeitsphase einfällt, woran du unbedingt noch denken musst – egal wie belanglos diese Sache erscheinen mag – notiere sie! Dann hast du sie aus dem Kopf und kannst dich wieder deiner Aufgabe widmen.

9. Gehirntraining

Das Gehirn ist ein Muskel, der trainiert werden will. Tue das spielerisch, indem du rätselst, puzzelst oder ein Sudoku-Heft zur Hand nimmst.

10. Jetzt ist Schluss

Deine Konzentration kann trotz guten Trainings nicht für ewig währen und du musst nicht alles an einem Tag erledigen. Setze dir ein Limit, wann du aufhörst.

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Tipps für die Konzentrationssteigerung trotz äußerer Störquellen

Manchmal gibt es neben den inneren Störquellen auch äußere Faktoren. Dann helfen Konzentrationsübungen allein nicht weiter. Du kannst einen Zustand schaffen, der dich dabei unterstützt, dich besser zu konzentrieren.

1. Smartphone

Ohne es zu merken, greifen wir danach und lassen uns von Instagram und Co. berieseln. Diese Angewohnheit ist auf vielen Ebenen schädlich, besonders wenn wir uns konzentrieren möchten. Wie du lernst, häufiger auf das Smartphone zu verzichten, erfährst du in unserem Artikel zu dem Thema: Smartphone-Detox oder mit unsere Smartphone-Detox Box.

2. Kommunikation

Ist das A und O, auch wenn es um die eigene Konzentration geht. Sage deinen Mitbewohnern, deinem Partner oder deinen Kollegen, dass du dich für eine bestimmte Zeit konzentrieren möchtest und bitte sie, darauf Rücksicht zu nehmen. Auch das Telefonat mit deiner Freundin lässt sich sicher verschieben.

3. Arbeitsumgebung

Richte deinen Arbeitsplatz so ein, dass du bequem, aber aufrecht sitzt, dein Bildschirm eine richtige Position hat (Höhe, Entfernung und Ausrichtung zum Fenster) und kein Chaos an deinem Platz herrscht.

4. Frische Luft

Ohne genügend Sauerstoff kannst du dich nicht konzentrieren. Wir empfehlen fünf Minuten pro Stunde durchzulüften – es bewirkt Wunder!

5. Ernährung

Noch eine Riesenportion Pasta verdrückt und dann an die Arbeit? Das macht es dir auf jeden Fall unnötig schwer, weil dein Körper die Energie zum Verdauung braucht. Achte auf eine ausgewogene und nicht zu schwere Kost, wenn du eine Aufgabe vor dir hast, die deine volle Konzentration erfordert. Körper und Geist werden es dir danken!

6. Trinken

Zum Denken braucht dein Gehirn Flüssigkeit. Wasser oder Früchtetees eignen sich am besten. Klingt simpel, aber manchen fällt es schwer, ausreichend zu trinken. In dem Fall, versuche einen Spritzer Zitrone zum Wasser zu geben. Zwei Liter am Tag sind zu empfehlen.

Welche Konzentrationsübungen können helfen?

Wie eingangs erwähnt, ist das Gehirn ein Muskel, der trainiert werden will. Eine regelmäßige oder bestenfalls tägliche Wiederholung der Übungen fördert deine Konzentration. Wenn dir eine Konzentrationsübung besonders gefällt und immer besser gelingt, kannst du sie ausweiten. Das verstärkt den Effekt.

Übungen, die dir dabei helfen, deine Konzentration zu steigern:

  • Buchstabiere Wörter rückwärts
  • Präge dir viele Details von einem Bild ein, drehe es um und beschreibe es
  • Zähle deine Schritte – Wenn du dich verzählst, beginne von vorne
  • Löse Kreuzworträtsel auf Zeit
  • Beschreibe Tätigkeiten so präzise wie möglich
  • Lies Sachbücher und versuche, das Geschriebene wirklich zu verstehen
  • Suche die Unterschiede in Fehlerbildern
  • Übe dich in der Meditation

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