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Der Weg zur Buddha-Natur 

Buddhismus: Was die Weltreligion mit Achtsamkeit zu tun hat

Der Buddhismus gehört zu den  großen Weltreligionen und unterscheidet sich gleichzeitig in verschiedenen Punkten auch von ihnen. Was genau steckt hinter der jahrtausendealten buddhistischen Lehre? Und was hat der Buddhismus nach Siddhartha Gautama mit Achtsamkeit zu tun?

Buddhismus – Eine kurze Einführung

Buddhismus ist die viertgrößte Religion weltweit und hat rund 360 Millionen bekennende Anhänger. Anders als viele andere Religionen kann der Buddhismus auch als philosophische Lehre verstanden werden, die sich seit dem 19. Jahrhundert auch in den westlichen Ländern zunehmend verbreitet. Die Glaubenssätze, auf denen der Buddhismus beruht, stützen sich auf philosophisch-logische Überlegungen. Der Buddhismus ist nicht auf einen Gott ausgerichtet, sondern es handelt sich vielmehr um eine Erfahrungsreligion. Es geht nämlich nicht primär um Vorschriften von außen, sondern um die innere Entwicklung zur „Buddha-Natur“. In Sanskrit bedeutet Buddha wörtlich übersetzt „der Erleuchtete“, also jemand, der die Erleuchtung im buddhistischen Sinne erfahren hat. Die Fähigkeit dazu steckt in jedem von uns – auch in dir. Der Religionsstifter Siddhartha Gautama, der allgemein auch als Buddha bekannt ist, war der erste, der diese Erleuchtung erlebt und benannt hat.

Frau riecht an Lavendel

Die historische Person Siddhartha Gautama

Der historische Buddha, Siddhartha Gautama, kam 563 v. Chr. in Lumbini (nördlich von Indien, im heutigen Nepal) als Fürstensohn zur Welt. Mit 29 Jahren erkannte er, dass Reichtum und Luxus keine Grundlagen für Glück sind. Denn Leiden wie das Älterwerden, Krankheiten, Schmerz und Tod gehören zu jedem Leben – egal, ob du wohlhabend bist oder nicht. Worin liegt dann Zufriedenheit? Auf der Suche nach Antworten zog Siddhartha Gautama sechs Jahre durch Indien und lernte bei verschiedenen Meistern ihre Form der Meditation und Askese. Schließlich musste er feststellen, dass ihn sein durch den asketischen Lebensstil ausgezehrter Körper der gewünschten Erkenntnis auch nicht näher brachte. Da begann er, allem Extremen fernzubleiben und einen Weg der Mitte zu suchen. Er beschloss, die Wahrheit, nach der er suchte, bei sich selbst im Zustand der Meditation zu finden.

Dank seiner Lebensführung, Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfuhr Siddhartha Gautama mit 35 Jahren die Erleuchtung (Sanskrit: Bodhi). Negative Gefühle wie Hass, Gier und Unwissenheit fielen von ihm ab und das starke Gefühl der Verbundenheit mit der Welt breitete sich aus.

Buddha (Buddha Shakyamuni), der fortan den Ehrentitel „der Erwachte“ bekam, machte diese göttliche Erfahrung unter einer Pappel-Feige, weshalb der Baum heute auch als Bodhi-Baum bekannt ist und als Symbol für Weisheit gilt.

In den “vier Edlen Wahrheiten” fasste Buddha seine Erkenntnisse und seinen Weg zusammen und teilte sie mit einer Gruppe Asketen. Sie gelten als erste Mitglieder der buddhistischen Gemeinde (Sanskrit: Sangha), die Siddhartha Gautama mit seiner Lehre (Sanskrit: Dharma) ins Leben rief.

Natürlich lässt sich nach fast 2500 Jahren nicht mehr klar sagen, was von dem Erzählten sich historisch wirklich zugetragen hat und was durch Legenden ausgeschmückt wurde. Fakt ist aber, dass die buddhistische Lehre für Achtsamkeit, Gelassenheit und Empathie steht.

Blaetter Pappel-Feige

Der Kreislauf des Lebens im Buddhismus

Im Buddhismus hat das Leben keinen Anfang und kein Ende. Es dreht sich im Kreis der Wiedergeburt und des Todes. Der Mensch ist somit für die Ewigkeit an sein Leid gebunden, denn das Leben hängt untrennbar mit Schmerz zusammen, der durch das Älterwerden, Krankheiten oder Verluste entsteht. Im Buddhismus geht man davon aus, dass man nur durch Erleuchtung und Nirwana aus diesem Kreislauf des Leidens aussteigen kann.

Was ist mit Wiedergeburt gemeint?

Die Buddhisten glauben daran, dass der menschliche Geist nach dem Tod seine Hülle verlässt und einen Platz in einem anderen Körper einnimmt. Das kann der eines Lebewesens sein, aber auch eines Baums oder Bakteriums. Die Bedingungen in dem nächsten Leben sind vom Karma abhängig, das wir in diesem Leben erzeugen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Alle Gegebenheiten im jetzigen Leben sind Resultate des Karmas aus dem vorherigen Leben.

Was bedeutet Karma?

Mit Karma ist ein spirituelles Konzept gemeint, demnach dein Verhalten in diesem Leben die Bedingungen für dein nächstes Leben beeinflusst. Durch unser körperliches, geistiges und verbales Handeln erzeugen wir ständig Karma. Es kann gut, böse oder neutral sein. Das Ziel im Buddhismus ist es, gar kein Karma mehr zu erzeugen, um ein Ende allen Leides auf der Welt herbeizuführen.

Die Kernaussage dahinter ist, dass jeder von uns selbst für sein Leben verantwortlich ist. Diese Erkenntnis ermöglicht dir Selbstreflexion und einen rücksichtsvollen Umgang mit dir, anderen Menschen, Tieren und der Welt im Allgemeinen.

Was ist Samsara?

Samsara (Sanskrit: „beständiges Wandern“) meint den Kreislauf des Werdens und Vergehens, sprich den Zyklus der Wiedergeburt und des Todes, oder auch Leidens. Löst sich der Geist von allen karmischen Eindrücken, gelingt ihm ein Ausstieg aus Samsara.

Was bedeutet Nirwana?

Nirwana wird als Ausstieg aus dem Zyklus der Wiedergeburt und des Leidens bezeichnet, der durch das Erwachen (Sanskrit: Bodhi) erfolgt. Wörtlich übersetzt heißt Nirwana „Erlöschen“, womit das Verstehen und Loslassen falscher Vorstellungen vom Dasein gemeint ist. Dazu zählen Anhaftungen (Sanskrit: Upadana), wie die Ich-Fixierung, Konzepte oder Glaubenssätze. Oder auch das “Bewahrenwollen” schöner Momente und Lebenssituationen. Nirwana ist ein Bewusstseinszustand, der sich nicht mit Worten beschreiben lässt, sondern nur durch eine intensive Meditations- und Achtsamkeitspraxis erreicht werden kann.

Leuchtende Gluehbirne in Natur

Buddhistische Lehre und der Weg zu deinem inneren Buddha

Zwar gibt es im Buddhismus keine strengen Dogmen, aber einige Anregungen, die dir helfen, dein Inneres nach der buddhistischen Lehre zu entwickeln. Die Empfehlungen setzen sich aus den fünf Silas, den vier Edlen Wahrheiten und dem Achtfachen Pfad zusammen.

Die fünf Silas sind buddhistische Tugenden:

  1. Du sollst nicht töten.
  2. Du darfst nicht stehlen.
  3. Kein sexuelles Fehlverhalten.
  4. Du sollst nicht lügen.
  5. Nimm keine berauschenden Mittel.

Die vier Edlen Wahrheiten

Buddha fasste seine Lehre in vier Edlen Wahrheiten zusammen, die die Grundlage für die buddhistische Praxis und Theorie bilden:

1. Leben bedeutet Leiden
Jedem von uns widerfährt Leid im Leben, auch dann, wenn wir sonst ein wohlbehütetes und erfülltes Leben haben. Trennungen von geliebten Menschen, innere Blockaden oder ein Job, der uns viel abverlangt, sind nur einige Dinge, die die Lebensqualität mindern können.

2. Ursache des Leidens
Manchmal kommt es sogar vor, dass wir Leid gar nicht als solches wahrnehmen. Unterbewusstes Leid könnte sein, dass wir unser Glück von äußeren Faktoren wie Geld abhängig machen und somit daran anhaften. Negative Gefühle wie Gier oder Hass entstehen durch unsere Anhaftungen und hindern uns am buddhistischen Erwachen. Umgekehrt neigen wir auch dazu, unangenehme Situationen, Gefühle und Bedingungen abstellen zu wollen. Die Ursache für das Leiden besteht darum zusammengefasst aus Anhaftung und Ablehnung.

Buddhistische Arten von Leid – die fünf Kleshas:

  1. Unwissenheit (Avidya): In unserem Nichtverstehen der wahren Natur der Dinge liegt die Ursache allen Leidens.
  2. Identifikation (Asmita): Wir teilen die Welt in eine Innenwelt, ein Ich, und in eine Außenwelt, ein Du, auf. Dabei verkennen wir, dass alles zusammenhängt und sich gegenseitig bedingt. Der Seher, das Gesehene und das Sehen selbst existieren niemals unabhängig voneinander. Wir hingegen definieren uns meist durch unseren Körper, unsere Gefühle, Gedanken und Fähigkeiten und haften so an unserem Ich.
  3. Anhaftung (Raga): Die Anhaftung meint die Abhängigkeit, die wir zu Dingen entwickeln, die wir wollen oder von denen wir glauben, dass sie uns guttun. Darunter fallen starkes Verlangen, Vergnügen und Leidenschaft. Auch im Buddhismus ist es gut, etwas zu genießen, allerdings entsteht Leid, sobald wir uns von diesen Gefühlen leiten lassen.
  4. Ablehnung (Dvesha): Wenn es Anhaftung gibt, dann gibt es auch die Ablehnung. Gefühle wie Zorn, Hass oder Wut erschaffen Leid.
  5. Furcht (Abhinivesha): Mit Furcht ist im Buddhismus im engeren Sinne die Angst vor dem Tod gemeint. Im weiteren Sinne ist es jede Art von Angst.

3. Die Beendigung des Leidens
Die dritte Edle Wahrheit besagt, dass das Leid zukünftig aufgehoben werden kann, wenn man Erleuchtung und Nirwana erfährt.

4. Der Weg zur Beendigung des Leidens
Um sich selbst und die Welt vom Leid zu befreien, ist es ratsam, sein Leben nach dem Edlen Achtfachen Pfad auszurichten.

Steinender Pfad fuehrt auf Huegel

Der Achtfache Pfad im Buddhismus

Der Achtfache Pfad fasst Handlungsweisen zusammen, die ein „rechtes“ Leben ausmachen. Der indische Begriff „recht“ hat einen großen Bedeutungsraum und steht synonym für folgende Begriffe: vollständig, zusammengehörig, einander zugewandt, gemeinsam, ganz, verbunden. Alle diese Begriffe stehen der Ich-Anhaftung entgegen.

1. Rechte Erkenntnis: Erkenne, dass dein Leben sich verbessert, wenn du gute Taten vollbringst und sich verschlechtert, wenn du schlecht handelst.

2. Rechte Absicht: Versuche, immer rechte Absichten zu haben. Lasse dich nicht von Hass, Gier oder Täuschung leiten.

3. Rechte Rede: Sprich niemals schlecht von anderen Menschen und lüge nicht. Überdenke deine Worte, bevor du sie aussprichst. Worte können verletzen, deshalb ist es wichtig, sie mit Bedacht zu wählen.

4. Rechtes Handeln: Auch dein Handeln sollte immer darauf ausgelegt sein, Gutes hervorzubringen. Orientiere dich dabei an den fünf Silas.

5. Rechter Lebenserwerb: Dein Beruf darf anderen Menschen, Lebewesen und der Umwelt nicht schaden. Der Handel mit Waffen oder berauschenden Mitteln wie Alkohol steht der buddhistischen Lehre entgegen.

6. Rechte Anstrengung: Es ist nicht immer einfach, dem achtfachen Pfad zu folgen. Du wirst merken, dass es dir in manchen Fällen schwer fällt oder gar nicht gelingt. Damit du deine Gewohnheiten ändern kannst, gehört also eine gute Portion Anstrengung und Disziplin dazu. Desto geübter du darin bist, die Auswirkungen deines Handelns einzuschätzen, desto einfacher fällt es dir, Gutes zu tun.

7. Rechte Achtsamkeit: Durch die bewusste Wahrnehmung des Hier und Jetzt durch Achtsamkeit schaffst du es, Negatives abzulegen und dir der Vergänglichkeit (der Zeit, des Körpers) bewusst zu werden. Mit unserem Selbstlernkurs “9 Wochen Achtsamkeitskurs für Einsteiger” gelingt dir ein erfolgreicher Einstieg in deine Achtsamkeitspraxis.

8. Rechte Sammlung: Das Versinken in sich selbst durch Meditation schult deine Achtsamkeit und ebnet den Weg zur Erleuchtung im buddhistischen Sinne.

„Ziel“ der buddhistischen Praxis

Das „Ziel“ der buddhistischen Praxis besteht darin, die Möglichkeiten in dir zu entfalten und dein Wissen über die Natur der Dinge freizulegen. Durch die Auswirkungen deines Handelns und dem damit verbundenen Glück bestätigt sich dieses Wissen durch eigene Erfahrungen. Achtsamkeitsübungen und Meditation werden dabei als praktische Mittel eingesetzt, die dir außerdem helfen, Stress zu bewältigen, deine Konzentration zu steigern und schädliche Gewohnheiten zu ändern.

Das oberste Ziel aller Bestrebungen ist im Buddhismus die Erleuchtung, in der sich all deine Vorstellungen auflösen und du eine tiefe Verbundenheit mit allem um dich herum wahrnimmst. Dann ist das Nirwana erreicht und das Leid überwunden.

Neben dem spirituellen Zugang zum Thema Achtsamkeit gibt es auch mittlerweile zahlreiche Forschungen. Diese befassen sich unter anderem auch mit Achtsamkeit als Therapieform. Eine der untersuchten Methoden ist beispielsweise die achtsamkeitsbasierte Stressbewältigungstechnik MBSR.

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Buddhistische Schulen: Diese Arten gibt es

Im Laufe der Jahrhunderte breitete sich der Buddhismus immer weiter aus. Dabei passte er sich an die jeweiligen Bräuche der Länder und Kulturen an. Heute gibt es deshalb viele Formen der buddhistischen Lehre, wie zum Beispiel den Zen-Buddhismus, dessen Anhänger die Erleuchtung durch die Sitzmeditation (Zen-Meditation) suchen. Alle Formen des Buddhismus werden in drei große Strömungen zusammengefasst: Theravada, Mahayana und Vajrayana.

Theravada

Theravada, auch als Hinayana (Sanskrit: „kleines Fahrzeug“) bekannt, ist eine buddhistische Schule, die sich auf die Lehre der Mönche bezieht, die von Siddhartha Gautama persönlich gelernt haben. Theravada bedeutet in Sanskrit „Lehre der Ordens-Älteren“. Hier liegt der Befreiungsweg darin, Leid, das durch Gier, Anhaftung und Hass entsteht, aus eigener Kraft heraus abzulegen. Außerdem spielt die Aufrechterhaltung des Sangha, der buddhistischen Gemeinde, eine wichtige Rolle.

Mahayana

Die buddhistische Schule Mahayana (Sanskrit: „großes Fahrzeug“) unterscheidet sich von der Theravada-Tradition dadurch, dass die Erleuchtung nicht unbedingt aus eigener Kraft erfolgen muss, sondern auch mithilfe sogenannter Bodhisattvas möglich ist. Diese Menschen haben Bodhi bereits selbst erfahren, sich allerdings dagegen entschieden, ins Parinirvana (letzte Stufe Nirwanas: vollständiger Ausstieg aus dem Kreislauf der Wiedergeburt) überzugehen. Stattdessen bleiben sie auf der Erde, um andere dabei zu unterstützen, Bodhi zu erfahren. Zur Mahayana-Schule zählen unter anderem der Zen-Buddhismus, der Nichiren-Buddhismus und der Amitabha-Buddhismus.

Vajrayana

Vajrayana (Sanskrit: „Diamantfahrzeug“) ist ein Teil der Mahayana-Schule und im Westen (fälschlicherweise) auch als Tibetischer Buddhismus bekannt. Diese Form des Buddhismus beruht hauptsächlich auf den philosophischen Grundlagen des Mahayana. Diese Grundlagen werden im Vajrayana um Techniken erweitert, die den Weg zur Erleuchtung „beschleunigen“ sollen. Darunter fallen Meditation, Visualisierung, tantrische Übungen und das Rezitieren von Mantras. All diese Philosophien und Techniken werden im Vajrayana von einem Lehrer an seinen Schüler vermittelt. Ein sehr bekannter spiritueller Lehrer dieser buddhistischen Schule und derzeit amtierendes weltliches und religiöses Oberhaupt der Tibeter ist der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso. 

“Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen.” – Dalai Lama

Achtsamkeit & Buddhismus

Die Achtsamkeit bildet einen der drei Grundpfeiler des Buddhismus: Die Schulung des Geistes (Achtsamkeit und Meditation), Ethik (Sanskrit: Sila) und Weisheit (Sanskrit: Prajna). Zudem sind Achtsamkeit und Meditation separate Bestandteile des Achtfachen Pfades. Im Grunde handelt es sich dabei um die Basis für die restlichen Pfade.

Denn wie können wir unsere Motive, unsere Rede oder unser Handeln richtig einschätzen, hinterfragen und verändern, wenn uns die geistige Konzentration fehlt?

Das reine Befolgen der „Regeln“ der buddhistischen Lehre und ihrer ethischen Weisungen reicht alleine nicht aus, um seinen inneren Buddha zu wecken.

Die Achtsamkeit ist zwar ein großer Bestandteil des Buddhismus und beruht auf fernöstlichen Traditionen, kann aber auch völlig losgelöst von der Religion praktiziert werden. Unter anderem auch, weil die buddhistische Achtsamkeit sich mit unserer humanistischen Psychologie deckt.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsam zu sein bedeutet, seine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick zu richten – ohne zu werten, ohne abzuschweifen. Das gelingt uns, indem wir unseren Körper und unsere Tätigkeiten bewusst wahrnehmen und beobachten.

Meditation und Yoga sind bekannte Formen der Achtsamkeitspraxis, durch die wir unsere Gedanken unter Kontrolle bringen können.

Zudem kreisen sie oft um Vergangenes oder mögliche Gegebenheiten in der Zukunft, was ungute Erinnerungen oder Zukunftsangst in uns wecken kann. Regelmäßige Achtsamkeitsübungen helfen die, negative Gedanken vorbeiziehen zu lassen, neue Perspektiven einzunehmen und dein Glücksempfinden langfristig zu verbessern.

Buddhistische Weisheit:
„Was tust du, um glücklich zu sein,
fragt der Schüler seinen Meister?
Wenn ich gehe, gehe ich.
Wenn ich schlafe, schlafe ich.
Wenn ich esse, esse ich.
Antwortet er.“

Aeltere Frau meditiert sitzend

Meditation & Buddhismus

Mönche und Nonnen praktizieren traditionell die buddhistische Meditation, um Achtsamkeit zu erlangen und den Geist zu beruhigen. Heute ist die Meditation eine verbreitete Achtsamkeitsübung, die auch von vielen „Laien“ praktiziert wird.

Die Praxis unterstützt dich dabei, positive Gefühle wie liebende Güte, beispielsweise durch die Metta-Meditation, hervorzurufen, deine bewusste Wahrnehmung zu trainieren und deine Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Meditation hat zahlreiche Formen wie die Gehmeditation, geführte Meditation oder den Bodyscan. In unserem Artikel Meditation und Entspannung findest du Anleitungen, Tipps und Informationen zu vielen unterschiedlichen Meditationen.

Fragen und Anregungen? Gern an:
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