Achtsamkeit

Der Schlüssel zu mehr Lebensglück.

Achtsam im Alltag

Mehr Achtsamkeit: Werde dir deiner selbst bewusst

Es ist ein Strom von Gedanken, Emotionen und Empfindungen, der uns – unser Gehirn und unseren Körper – ständig in Bewegung hält. Da ist es schwer, den inneren Autopiloten abzuschalten und Gelassenheit zu erlangen. 

Auf dem Weg zur Gelassenheit ist Achtsamkeit ein bewährtes Mittel. Hier erfährst du, was es mit dieser Achtsamkeit auf sich hat. Du erfährst, wie MBSR und weitere Meditationsformen zu einem achtsamen Leben beitragen können. Mehr noch: Du lernst, wie du schon mit kleinen Übungen im Alltag einen Schritt in Richtung Achtsamkeit wagen kannst.

Die Definition von Achtsamkeit

Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist ein Bewusstheitszustand, der dir die vorurteilsfreie Betrachtung und das Zulassen deiner Gedanken, Gefühle und Handlungen ermöglicht. Denn das achtsame Bewusstsein charakterisiert sich durch eine beobachtende und akzeptierende Haltung. Selbstkritik und Zwang haben hier keinen Platz.

Zentral für das achtsame Bewusstsein sind die Aufmerksamkeit und die Konzentration: Man wählt einen Reiz aus dem großen Reizangebot der äußeren und inneren Welt aus und unterdrückt andere Reize. Kann die Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand über einen längeren Zeitraum hinweg aufrechterhalten werden, spricht man von Konzentration. 

Durch die distanzierende und urteilsfreie Haltung verlieren negative Gefühle und Ereignisse ihren Schrecken. Du brichst Gedankenspiralen auf und gewinnst neue Perspektiven.

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Achtsam und bewusst lebt der, der sich voll und ganz dem widmet, was er macht, denkt und erlebt – ohne es zu bewerten. 
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Selbstbeobachtung: Bin ich unachtsam?

Um achtsam leben zu können, solltest du dir zuerst einmal bewusst werden, wann du unachtsam bist – das geschieht nämlich öfter, als du denkst. Erst wenn du dir diese Situationen vor Augen führst, kannst du damit beginnen, deine Achtsamkeit zu schulen. 

Unachtsam bist du zum Beispiel, wenn …

  • du ständig an das denkst, was morgen oder nächste Woche ist.
  • du Tätigkeiten automatisiert ausübst („Innerer Autopilot“): Essen, Zähneputzen etc.
  • du in den Tag hineinträumst.
  • du das Gefühl hast, dass dir alles über den Kopf wächst.
  • du dich um deine Zukunft sorgst.

Achtsamkeitsbasiert denken und handeln

Eine achtsamkeitsbasierte Sicht auf dein eigenes Verhalten und Handeln ermöglicht es dir, unachtsame Situationen zu verringern. Denn die beobachtende Haltung löst die direkte Verbindung zwischen Reiz und Reaktion, um impulsive und unbedachte Handlungsmuster zu vermeiden und durch Selbstreflexion zu ersetzen. Folgt die Reaktion nicht unmittelbar auf den Reiz, ergeben sich durch Achtsamkeit größere Handlungsspielräume.

Sei achtsam und lebe dein Leben

Achtsam sein und dein Leben nach eigenen Maßstäben leben – klingt traumhaft? Ist es auch. Achtsame Momente kannst du durch regelmäßiges Training in deinen Alltag integrieren. Doch was bedeutet es eigentlich, achtsam zu sein? Achtsam sein bedeutet: Stress abbauen und dauerhaft bewältigen, mehr Glück empfinden und das Leben einfacher und mehr nach den eigenen Bedürfnissen gestalten. Für diese Erkenntnis ist es nie zu spät, denn das Achtsam-Sein kann jederzeit zu einer deiner neuen Gewohnheiten werden. Ohne Achtsamkeit ist es auch nicht möglich, den „inneren Autopiloten“ abzuschalten.

Achtsamkeit im Buddhismus: Ursprung des achtsamen Lebens

Die Achtsamkeit sowie die Meditationspraxis zum Erreichen ebendieser finden ihren Ursprung in der buddhistischen Lehre.
Insgesamt drei Lehrreden des Buddhas behandeln diese Persönlichkeitseigenschaft und ihre Praxis.
Die Satipatthana Sutta (Sati = Achtsamkeit) unterscheidet dabei vier wesentliche Formen der Achtsamkeit. Der Begriff  beschreibt allgemein die Fähigkeit des Geistes, sich seines Selbst und der Umgebung oder den Umständen, in denen du dich befindest, bewusst zu werden.

Charakteristika von Achtsamkeit im Überblick

Du hast nun schon eine gute Vorstellung vom Begriff Achtsamkeit und hast Vorteile und Richtungen näher kennengelernt. Es gibt viele gute Gründe, sich dem Thema zu widmen. Die wichtigsten Eigenschaften findest du hier auf einen Blick zusammengefasst. Jeder einzelne Punkt kann trainiert werden und führt langfristig dazu, dass du Prinzipien der Achtsamkeit oder die Achtsamkeitsmeditation in deinem Alltag integrieren kannst. 

Das ist Achtsamkeit

  • Besinnung auf das Hier und Jetzt
  • Lenkung der Aufmerksamkeit auf ein Objekt
  • Beobachtende und wertfreie Haltung
  • Umwelt und innere Welt als Gegenstand der Wahrnehmung
  • Bewusstmachen von Denk- und Handlungsmustern
  • Besserer Umgang mit negativen Gefühlen und Ereignissen

Achtsamkeit als Therapieform

Seit den späten 1970er Jahren wurden erste wissenschaftliche Studien zum Einsatz der Achtsamkeitsmeditation für die Stressbewältigung durchgeführt. Jon Kabat-Zinn erzielte mit seinem MBSR-Programm (mindfulness based stress reduction) erste Erfolge. Die wissenschaftlich erforschte Wirkung des Achtsamkeitstrainings bei psychischen und physischen Erkrankungen, wie Depressionen und chronischen Schmerzen, etablierte Achtsamkeit als Methode im medizinischen Bereich.

Achtsamkeitstraining: Kann ich das Achtsamsein lernen?

Die gute Nachricht: Ja, du kannst lernen, der Achtsamkeit einen Platz in deinem Alltag einzuräumen. Allerdings ist das Erlernen ein langfristiger Prozess, bei dem du alte Gewohnheiten bekämpfen musst. Wenn du lernen möchtest, wie du achtsamer leben kannst, dann musst du das als Schulung des eigenen Geistes verstehen. Dafür kannst du unser Coachingprogramm herunterladen. Es hilft dir dabei, Schritt für Schritt achtsamer zu leben.

Was habe ich vom Achtsamkeitstraining?

Das Achtsamkeitstraining ist eine bewährte Methode und ein fester Bestandteil der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion, kurz MBSR). Dabei handelt es sich um ein gezieltes Training, das dich einen besseren Umgang mit stressigen Situationen lehrt. Nach dem MBSR-Begründer Jon Kabat-Zinn kann die Achtsamkeit nur durch regelmäßiges Üben erreicht werden. Er versteht darunter das Ruhen in dem jetzigen Augenblick, ohne diesen zu bewerten. Dies solltest du so häufig wie möglich in deinen Alltag einbinden, um die Achtsamkeit zu verinnerlichen und vollständig leben zu können.

Mit gezieltem Achtsamkeitstraining kannst du Gelassenheit gewinnen und dein Leben in eine andere Richtung lenken. Das klingt einfach, ist aber eine echte Herausforderung. Erwarte nicht, dass du deine alten Gewohnheiten von jetzt auf gleich ablegst und durch neue ersetzt. Das braucht seine Zeit.

Wie funktioniert das Training?

Zu Beginn empfiehlt es sich, die Achtsamkeitspraxis durch ein Training in der Gruppe oder durch ein Einzelcoaching zu starten. So hast du einen festen Übungsrahmen und lässt dich im Alltag nicht von deinem Stress übermannen und in alte Muster drängen. Der menschliche Körper ist darauf trainiert, bestimmte Dinge nur mit willentlicher Anstrengung zu erzielen, und so sind regelmäßige Übungen unerlässlich.

Formale Achtsamkeitsübungen wie Meditationen und informelle Übungen wie das bewusste Zähneputzen können langsam, Schritt für Schritt, zu einem achtsameren Leben beitragen. In beiden Übungsformen hältst du für mehrere Minuten inne und betrachtest deine Gedanken von außen, um sie dann an dir vorbeiziehen zu lassen. Du installierst einen inneren Betrachter, der es dir ermöglicht, Emotionen, Gefühle und Geschehnisse so neutral wie möglich zu betrachten. Du musst dich nur drauf einlassen und dir die Zeit nehmen, die du brauchst.

Achtsamkeitsmeditation

In der Achtsamkeitsmeditation liegt der Fokus im Wesentlichen auf der Atmung. Dabei gilt es sich vollkommen auf diese zu konzentrieren. Über die Kontrolle deines Atems kannst du deine Empfindungen bewusster wahrnehmen. Zudem konzentrierst du dich komplett auf die Meditation, ohne in Gedanken schon wieder abzuschweifen. Und sollte dies doch einmal während der Meditation passieren, hast du die Chance, mit jedem Atemzug wieder voll bei dir selbst zu landen. Wichtig ist auch hier, dass du komplett wertfrei bleibst und dich nicht unter Druck setzt.

Für die Achtsamkeitsmeditation solltest du dich bequem hinsetzen. Suche dir dafür einen ruhigen und gemütlichen Platz auf einem Kissen oder auf einem Stuhl. Sitzt du auf einem Kissen, positionierst du dich am besten im Schneidersitz, sitzt du auf einem Stuhl, sollten beide Fußsohlen den Boden berühren. Deinen Oberkörper richtest du auf.

Achte aber darauf, dass die natürliche Krümmung deiner Wirbelsäule erhalten bleibt und du nicht zu versteift sitzt, sodass du nach einer Weile Rückenschmerzen hast.

Deine Oberarme richtest du parallel zu deinem Oberkörper aus. Die Handflächen liegen dabei nach oben gerichtet auf deinen Beinen. Senke deinen Blick und neige dein Kinn ein wenig nach unten, sodass dein Blick ebenfalls nach unten gerichtet ist. Du kannst deine Augen schließen. Das ist allerdings kein Muss. Jetzt gilt es, deine Aufmerksamkeit auf das physische Gefühl der Atmung zu lenken. Spüre den Atem beim Heben und Senken deines Brustkorbs.

Wenn du die Meditation beenden möchtest, richtest du deinen Blick wieder nach vorn oder, wenn deine Augen geschlossen waren, öffnest du sie. Nimm dir die Zeit, wieder vollständig in die Welt zurückzukehren und beobachte dabei deine ersten Gedanken und Empfindungen.

Achtsamkeit im Alltag: praktikabel und effektiv

Neben dieser typischen Achtsamkeitsmeditationsübung, kannst du auch alltägliche Tätigkeiten zu Meditationsübungen abwandeln. Denn jedes Tun, das man aufmerksam und bewusst durchführt, ist eine kleine Meditation.Ohne große Anstrengung kannst du Momente gezielter Aufmerksamkeit  in deinen Alltag integrieren. Im Büro, in der Bahn, beim Putzen und Aufräumen der Wohnung kannst du deine Achtsamkeit schulen und Stress abbauen. 

1. Atemmeditation im Büro

Beginne deinen Arbeitstag mit ein paar bewussten und tiefen Atemzügen in aufrechter, aber bequemer Haltung. Versuche, dein Bewusstsein völlig auf deine Atmung und deine Körperbewegungen zu richten. Zählst du deine Atemzüge, wird es dir leichter fallen, deine Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Kurze Atemmeditationen sorgen für Entspannung und helfen dir dabei, dich auf die bevorstehenden Aufgaben zu fokussieren.

2. Gehmeditation auf kurzen Strecken

Gehe einige Minuten früher als gewöhnlich los, damit du die Übung im entspannten Tempo durchführen kannst. Führen jeden Schritt bewusst aus und versuchen, die Schritte mit deinem Atem zu synchronisieren. Auch hier kannst du als kleine Hilfestellung deine Schritte abzählen.

3. Achtsames Essen

Bewusst essen – was sich simpel anhört, fällt einem im Alltag nicht leicht. Ein voller Terminplan lässt oftmals nur Zeit für eine kurze Snackpause, in der du das Essen nebenbei runterschlingen musst, anstatt es zu genießen. Zum achtsamen Essen gehört, sich Zeit zu nehmen, um den Geschmack, die Konsistenz und den Geruch der verschiedenen Komponenten
wahrzunehmen und zu erforschen. 

4. Die Kindperspektive einnehmen

Von Kindern kann man viel lernen, vor allem wenn es um eine unvoreingenommene und neugierige Haltung geht. Sie nehmen die Welt anders wahr, weil es für sie immer etwas Neues zu entdecken gibt. Nimm daher in gewohnten Situationen hin und wieder die neugierige, beobachtende Haltung eines Kindes ein. distanzieren dich von Bewertungen, die auf vergangenen Erfahrungen beruhen und beschränke dich lediglich auf die Beobachtung der Situation.
So kommen Aspekte zum Vorschein, die dir zuvor verborgen geblieben sind.

5. Achtsame Kommunikation

Oft hört man seinem Gegenüber nur mit halbem Ohr zu. Entweder weil man zu sehr mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt sind oder weil man zu gestresst ist, um sich innerlich auf das Gespräch einzulassen. Missverständnisse sind so vorprogrammiert. In der achtsamen Kommunikation richtest du den Fokus vorurteilsfrei auf die Bedeutung des Gesagten, ohne eigenen Gedanken nachzuhängen. Achtsame Kommunikation bedeutet aber auch, dass du das Gesagte und die eigene Interpretation voneinander trennst und dich deiner eigenen Gefühle bewusst wirst. Denn auch hier geht es darum, die Reaktion auf den Reiz – deine Antwort auf eine Äußerung – nach einem kurzen Moment der Reflexion folgen zu lassen.

So wirkt Achtsamkeit in deinem Leben

Wenn du Methoden der Achtsamkeit erlernst und vollständig in deinen Alltag integriert hast, wirkt sich dies positiv auf dein weiteres Leben aus. Du siehst: Es lohnt sich, dass du dich auf den Weg zu mehr Achtsamkeit machst.

Positive Effekte der Achtsamkeit

  • Du verstehst dich selbst und erkennst deine Lebensziele.
  • Du beruhigst und stabilisierst deinen Geist – du fühlst dich nicht mehr so leicht von deinen Gedanken überfordert.
  • Du fühlst dich emotionalen und psychischen Belastungen sowie Stresssituationen besser gewachsen.
  • Du akzeptierst dein eigenes Ich.
  • Du bist mit dir selbst geduldiger und mitfühlender.
  • Du bist weniger ängstlich und weniger anfällig für Depressionen.
  • Du handelst selbstbestimmter und selbstbewusster.
  • Du erfährst mehr Lebensfreude.

Achtsamkeits-Apps für den Alltag

Es gibt unzählige Entspannungs- und Meditations-Apps, die dir auf deinem Weg zu einem achtsameren Leben helfen können – und dazu benötigst du täglich maximal 15 Minuten. Mit den cleveren Achtsamkeits-Apps kannst du nicht nur auf deinem Smartphone, sondern auch auf deinem Computer oder Tablet Übungen durchführen und dich für Meditationen anleiten lassen. Die kurzen Sessions machen es dir gerade als Anfänger leichter, in einen neuen Rhythmus zu kommen.

Egal ob Android oder iOS: Wir stellen dir die sechs besten Achtsamkeits-Apps und deren Funktionen vor, die für dich interessant sein könnten. So findest du schnell die passende App, um zu deiner inneren Mitte zu gelangen.

Achtsamkeit: Meditation für jedermann

Von MindApps, für Android und iOS

Diese App ist wirklich für jedermann geeignet. Anfängern sowie Fortgeschrittenen wird eine Reise zu einem gelasseneren und gleichzeitig gesünderen Leben versprochen. Diese „Reise“ gibt es in einer kostenlosen und einer Premium-Version. Die kostenlose Variante beinhaltet eine fünftägige praktische Einführung in die Achtsamkeit, Meditationen in personalisierter oder geführter Form sowie Erinnerungen, die dir den Tag erleichtern sollen. Einen Haken hat das Ganze aber: Diese kostenlose Version kannst du nur für einen Monat nutzen. Das Premium-Angebot bietet dir einen unbegrenzten Zugang zu mehr als 250 geführten Meditationen und Kursen. Diese sind zum größten Teil in Englisch, da sie von Achtsamkeitslehrern aus der ganzen Welt stammen. Des Weiteren wird das Thema Achtsamkeit in seiner gesamten Breite behandelt. Stressbewältigung sowie Schlaf und Achtsamkeit bei der Arbeit sind nur wenige der vielfältigen Unterthemen.

 

Calm: Meditation und Schlaf

Von Calm.com, Inc., für Android und iOS

Calm zählt zu den besten Achtsamkeits-Apps für Meditation und einen besseren Schlaf. Die App ist gut für Anfänger geeignet, da du
Meditationen mit oder ohne Anleitung ausführen kannst. Des Weiteren findest du in der App Geschichten zum Einschlafen, Atemprogramme sowie entspannende Musik, die für eine innere Ruhe förderlich sind. Die App kann auf Computern, Laptops und iOS sowie Android genutzt
werden. Um auch wirklich auf dein tägliches Pensum zu kommen, 
hast du dort sogar die Möglichkeit, die Länge der Meditationssitzung auszuwählen. Es sind Meditationen von 3, 5, 10, 15, 20 oder 25 Minuten möglich. Zum Einstieg kannst du das „7 Tage der Ruhe“ Programm nutzen. Dieses und noch weitere kleine Meditationsprogramme sind kostenlos. Dies ist allerdings nur schwer zu erkennen. Für viele weitere wie das Schlafprogramm oder zusätzliche Musik ist ein Abonnement erforderlich. Wenn du dich für das Abonnement entscheidest, hast du sieben Tage Zeit, um dieses zu testen und gegebenenfalls wieder zu kündigen, falls es doch nichts für dich ist.

Tipp: Der Inhalt auf Englisch ist derzeit noch ausgereifter als der deutsche. Das kann sich jedoch in Zukunft ändern, da stetig neue Inhalte hinzukommen. 

7Mind: Meditation und Achtsamkeit

Von 7Mind GmbH, für Android und iOS

Mit der 7Mind App wird dir der Einstieg in die Meditation leichtgemacht. Sie bietet dir Meditationskurse, die unter Anleitung durchgeführt werden können. So kannst du deinen Stress reduzieren und dich besser auf dein Leben konzentrieren. Die App enthält zudem ein 7×7 Programm, dass dir die Grundlagen der Meditation vermittelt, Meditationen, die dir das Einschlafen und den Umgang mit deinen Gefühlen erleichtern sowie die Möglichkeit, individuelle Meditationen zu erstellen. Mithilfe von Achtsamkeitsmitteilungen erhältst du jeden Tag eine Erinnerung, die dich deinen Alltag bewusster wahrnehmen lässt. Das gesamte Programm wird wissenschaftlich von dem Harvard-Professor Dr. Tobias Esch begleitet. Die Achtsamkeits-App 7Mind ist kostenlos im Google Play Store und im App Store erhältlich. Die 7Mind+-Version, mit einem Zugang zu allen verfügbaren Kursen und Einzelmethoden, bekommst du hingegen nur über ein kostenpflichtiges Abonnement. Ein Monatsabo kostet dich 11,99 € und zwölf Monate 59,99 €.

 

Headspace: Meditation und Schlaf

Von Headspace, Inc., für Android und iOS 

Die Headspace-App bringt dir das Atmen, das Meditieren und ein achtsameres Leben bei. Sie enthält Übungen zu Themen wie Angst- oder Stressbewältigung, Freude, Ruhe sowie Konzentration. Gerade für Anfänger ist diese Achtsamkeits-App bestens geeignet, da sie  die Grundlagen der Meditation und Achtsamkeit lehrt. Ein zusätzlicher Schlafbereich richtet sich speziell an Personen mit Schlafstörungen. Diese und einige weitere Funktionen sind jedoch nur mit einem Abonnement nutzbar. Dieses Abonnement kannst du als ein Monatsabo von 9,99 €, als ein Jahresabo von 5,99 € pro Monat sowie als ein monatliches Familien-Abonnement von 14,99 € abschließen.

Ten Percent Happier: Meditation and Sleep

Von 10% Happier, für Android und Apple Watch

Zehn Prozent glücklicher werden kannst du mit dieser Achtsamkeits-App. Sie liefert dir Grundkenntnisse der Meditation, und du kannst bereits vorhandenes Wissen erweitern und vertiefen. Dabei helfen dir zahlreiche Videos und Meditations-Kombinationen. In der Bibliothek befinden sich mehr als 500 Meditationen mit Anleitung, die jegliche Themenaspekte der Achtsamkeit abdecken. Es gibt einen Schlafbereich mit entspannenden Meditationsübungen sowie Geschichten zur Inspiration, wenn du gerade keine Meditation ausführen möchtest. Für die Nutzung der meisten Features dieser App ist jedoch ein Abonnement unumgänglich.

Du hast Pause: Meditation & Spiritualität

Von Du Hast Pause EG, für Android und iOS

Diese deutschsprachige Meditations-App macht ihrem Titel alle Ehre. Mit dieser Achtsamkeits-App wirst du dazu gebracht, dir wirklich mal eine Pause zu gönnen. Mit den angebotenen Meditationen findest du deine innere Mitte und lernst, entspannter zu leben. Die Meditationen kannst du jederzeit und überall in deinen Alltag integrieren. Das gilt für Anfänger als auch für Meditations-Kenner. Schritt für Schritt werden in einzelnen Sessions die Kenntnisse vertieft. Die Sessions kannst du dir sowohl im On- als auch im Offline-Modus anhören. Die Einstiegsoption mit zehn mal zehn Minuten Programm ist kostenlos erhältlich. Wahlweise kannst du ein Abonnement abschließen und dir den Zugang zu über 100 Meditationen für die verschiedensten Lebenssituationen verschaffen. Folgende Abonnements sind möglich:

  • 1 Monat: 4,60 €
  • 3 Monate: 11 €
  • 6 Monate: 16,50 €
  • 1 Jahr: 22 €

Der Erlös von jedem zehnten Abo wird von der Gründerin Maria Boettner an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ gespendet.

Innere Ruhe finden und bewahren

Die innere Unruhe bekämpfen und gegen die innere Ruhe austauschen – das ist etwas, was sich jeder von uns in bestimmten Situationen mindestens einmal gewünscht hat, oder? Dabei wissen wir oftmals nicht, was die innere Ruhe überhaupt bedeutet und wie sich diese anfühlen soll.
Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du deine innere Ruhe finden kannst. Jedoch vorab: Der Weg zur inneren Ruhe ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Innere Ruhe: Was ist das?

Die innere Ruhe ist ein Zustand der Gelassenheit. Genau genommen kannst du darunter die Fähigkeit verstehen, in herausfordernden Situationen die Fassung zu bewahren. Du beherrschst dich selbst und verspürst so die Abwesenheit von Stress, Aufregung und Nervosität – also allen bezeichnenden Faktoren der Unruhe.

Die innere Ruhe beinhaltet ebenfalls den Aspekt der Impulskontrolle. Du kontrollierst damit all deine Gefühle und Affekte, die durch eine stressauslösende Situation hervorgerufen werden. Mittels dieser Selbstkontrolle kannst du dich sozusagen in dein Inneres zurückziehen und dort deine Ruhe finden und Kraft tanken. Betrachte die innere Ruhe daher immer als erstrebenswertes Gut, was dich in deiner eigenen Haut wohlfühlen lässt, dich gesund hält und dir zu mehr Lebensqualität verhilft.

Auslöser innerer Unruhe

Die innere Unruhe kann durch die verschiedensten Ursachen ausgelöst werden. Oft sind ständiger Leistungsdruck, Stress sowie anstehende Prüfungen und wichtige Termine der Auslöser für den innerlichen Unfrieden. Das kann zu unterschiedlichen Symptomen führen.

Symptome innerer Unruhe

  • ständig kreisende Gedanken und Sorgen
  • Rastlosigkeit, Hektik
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsprobleme
  • Überregung, motorische Unruhe (Augenzucken und Zittern)
  • Lärmempfindlichkeit
  • Ungeduld
  • Vermehrte Schweißproduktion
  • Herzklopfen
  • Verspannungen
  • Zähneknirschen
  • Reizbarkeit, übersensibles Nervenkostüm
  • Stimmungsschwankungen/Niedergeschlagenheit

Bei Zweifeln: Geh zum Arzt!

Sollte sich deine innere Unruhe  über einen langen Zeitraum erstrecken, ohne dass sich eine logische Ursache benennen lässt, solltest du einen Arzt aufsuchen. Die innere Unruhe kann nämlich auch aus einer Grunderkrankung wie einer Schilddrüsenüberfunktion oder Depression hervorgehen.

So lässt sich die innere Unruhe bekämpfen

Um deine innere Ruhe wiederzufinden,  musst du dir zunächst der Ursache für deine Unruhe bewusst werden. Denn nur wenn du den Auslöser kennst, kannst du daran arbeiten. Dennoch gibt es ein paar hilfreiche Tipps, die du in deinen Alltag integrieren kannst. Sie verhelfen dir dazu, jeden Tag und Stück für Stück ein bisschen gelassener und ausgeglichener zu werden.

1. Führe Entspannungsübungen durch

Yoga, Meditation, autogenes Training, progressive Muskelentspannung sowie die verschiedensten Atemübungen helfen dir dabei, deine Ziele, Werte und Konflikte zu identifizieren

2. Führe Tagebuch

So kannst du belastende Gedanken entsorgen und gegen das Gefühl der Dankbarkeit ersetzen (z.B. durch das Führen eines  Dankbarkeitstagebuchs). Außerdem kannst du dein Gehirn dadurch  schulen, dem Positiven mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

3. Entspannungsroutinen

Führe regelmäßig Entspannungsroutinen durch.
Zum Beispiel jeden Freitag ein heißes Bad oder ein Spaziergang am Sonntagmorgen sind ein guter Anfang.

4. Trinke viel Tee

Wärme wirkt beruhigend. Achte jedoch darauf, dass du Teesorten ohne Teein wählst und Koffein oder Alkohol vermeidest

5. Spaziergänge an der frischen Luft

Zeit in der Natur hilft dir dabei, den Kopf wieder klar zu bekommen und Stress zu senken. Außerdem tankst du gleichzeitig Vitamin D, was sich nachweislich auch auf die Stimmung auswirkt.

6. Gespräche mit der Familie oder Freunden

So verbringst du Zeit mit deinen Lieben und kannst über alle Themen reden, die dich beschäftigen und dich von negativen Gedanken lösen.
Geteiltes Leid ist halbes Leid! Und auch über Positives freut man sich doppelt so sehr, gemeinsam mit lieben Menschen.

 Aufmunternde Sprüche und Zitate für ein achtsames Leben

Dalai Lama

 Geistliche Autorität 

Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt

David Hume

Schottischer Philosoph

Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.

Dietrich Bonhoeffer

Lutherischer Theologe

Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.

Albert Einstein

Physiker

Genieße deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

Pearl S.Buck

Amerikanische Schriftstellerin

Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

Johann Wolfgang Goethe

Dichter

Denn das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit, dass sie im Augenblick das Nichts zu Altem macht.

Unbekannt

Buddhistische Volksweisheit

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn die Achtsamkeit etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.

Lao Tse

Chinesischer Philosoph

Wenn du deprimiert bist, lebst du in der Vergangenheit. Wenn du ängstlich bist, lebst du in der Zukunft. Bist du in Frieden mit dir, dann lebst du in der Gegenwart.

Siddhartha Gautama

Buddha

Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.